Zink

Zink kann der Haut schnell und effektiv helfen: die Haut wird optimal beruhigt, Verunreinigungen gründlicher beseitigt und die Wundheilung unterstützt.

Der Grund liegt darin, dass nur Zink das retinolbildende Protein bilden kann. Retinol (Vitamin A1) regelt wiederum das Wachstum und die Differenzierung verschiedenster Zellen.

Es reduziert die Talgsekretion und beugt so einer Entzündung und Verstopfung der Talgdrüsen vor. Zink ist als Spurenelement auch an der Enzymbildung beteiligt und stärkt die Immunabwehr.

Zink hilft auch mit, vermehrt Prostaglandine zu bilden, die entzündungshemmende und juckreizstillende Eigenschaften besitzen. In einer guten Pflegezubereitung gegen Neurodermitis sollten Zinkverbindungen nicht fehlen.

Zink wird aus tierischen Produkten vom Körper besser aufgenommen, weil in pflanzlichen Quellen meist auch Phytate vorkommen. Diese Phytate sind Chelatbildner und komplexieren Zink zu einem schwerlöslichen Zinkphytatkomplex. Auch die Gegenwart von Phosphat behindert die Zinkaufnahme. Dagegen Vitamin C (Ascorbinsäure) und tierische Eiweiße wirken verstärkend auf die Zinkaufnahme.

Zinksulfat

Zinksulfat wirkt adstringierend und mild desinfizierend.

In W/O-Emulsionen wirkt es stabilisierend.

Darüber hinaus kann Glycin die Reizungen von höheren Zinksalzkonzentrationen abmildern

(z.B. in Kombination mit Zinksulfat zur Unterstützung des Konservierungssystems).

Zinkoxid

Zinkoxid ist in vielen Wundschutzcremes enthalten und hier sorgen Zinkionen für die Stabilisierung der Zellwände und fördern damit auch die Wundheilung.

 

 

 

Literatur:

  • medizinauskunft.de: Zink: Hilfe für die Haut, vom 16. Mai 2006
  • eigenen Erfahrungen

MerkenMerken