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Hydroxysäuren

Hydroxysäuren

Hydroxysäuren

Hydroxysäuren oder Hydroxycarbonsäuren sind Carbonsäuren, die sowohl mindestens eine Carboxylgruppe (= Säuregruppe: -COOH, als auch eine oder mehrere Hydroxygruppen (-OH) besitzen.

Die Hydroxysäuren werden in zwei Gruppen unterteilt: den Alpha – und den Beta – Hydroxysäuren.

Alpha – Hydroxysäuren: Die Hydroxygruppe sitzt an dem Kohlenstoffatom, welches benachbart ist mit der Carboxylgruppe.

Die meisten Vertreter kommen als Fruchtsäuren vor, wie zum Beispiel die Apfelsäure, die Zitronensäure, die Mandelsäure etc.

Beta – Hydroxysäuren: Sind Hydroxysäuren, wo zwischen der Carboxyl – und der Hydroxygruppe, noch ein weiteres Kohlenstoffatom liegt.

Vertreter der Beta – Hydroxysäure sind die ß-Hydroxybuttersäure und die Mevalonsäure, sowie die Salicylsäure.

In der Natur kommen die Hydroxycarbonsäuren sehr häufig vor, da es Fruchtsäuren sind: In sehr vielen Früchten, die Fruchtzucker enthalten sind sie vorhanden wie z.B. Ananas, Äpfel, Bananen, Kiwi, Zitronen etc.

 

Hydroxysäuren in der Kosmetik:

Für alle Hauttypen ist es immens hilfreich, die Oberflächenschicht der Haut regelmäßig zu entschuppen. Durch sonnenbedingte Schädigungen wird die äußere Hautschicht abnorm dick. Bei Menschen, die zu Hautunreinheiten neigen, ist die äußere Schicht erblich bedingt ohnehin dicker. Wenn Sie ein Mittel verwenden, das Glycol- oder Milchsäure enthält, dann entfernen diese Alpha-Hydroxy-Säuren (AHAs) – oder auch Salicylsäure (BHA, die hervorragend bei normaler bis fettiger Haut und bei Mischhaut wirkt) – die äußere Schicht angestauter toter Hautzellen und ermöglichen es so gesünderen Zellen, an die Oberfläche zu gelangen und diese zu glätten, was auch einen Teil der Fältchen beseitigt. Es gibt zudem eine Reihe von Untersuchungen, die gezeigt haben, dass die Verwendung eines gut zusammengesetzten AHA-Produkts die Kollagenproduktion anregen kann. AHAs sind in Hautpflegemitteln in Wirkstoffkonzentrationen zwischen 5 und 15% enthalten, Salicylsäure in Konzentrationen zwischen einem und zwei Prozent.

 

Der Alpha – Hydroxysäure (AHA) kommt eine besonders wichtige Rolle in der Kosmetik zu. Es wird sehr oft beim Peeling benutzt.

1- bis 2-mal die Woche wendet man es nach der Reinigung an und zur Folge hat es, dass die abgestorbenen Hautschuppen der Epidermis entfernt werden.

Die meisten Peelingprodukte besitzen kleine Schleifpartikel und  AHA’s. Diese löst die Hautzellen vorsichtig ab.

Die Kombination aus beiden, des mechanischen Peelings (Schleifpartikel) und des milden biologischen Peeling (AHA), führen zu einer einzigartig glatten Haut.

Eine weitere positive Wirkung ist, dass nicht nur die abgestorbene, überschüssige Haut durch das Peeling entfernt wird, sondern auch die Unreinheiten werden beseitigt. Die abgestorbenen Hautzellen sind der Grund für einen fahlen Teint.

Ein weiterer Effekt des Peelings ist, dass nach der Beseitigung der abgestorbenen Hautzellen, die nachfolgenden jüngeren Zellen leichter an die Hautoberfläche gelangen. Somit erhält die Haut einen besseren Zusammenhalt und die Poren werden verfeinert. Gleichzeitig wird die Wasserbindung der Haut auch erhöht. Die Folge ist eine Verminderung der Verhornungen der Haut und die Oberflächenstruktur der Haut wird verbessert.

Das sichtbare Ergebnis ist eine frische und reine Haut.

 

Hydroxysäuren-unerlässlich in der Kosmetik

Die Hydroxysäuren sind Carbonsäuren, die in der Natur vorkommen und vor allem in der Kosmetik eine große Bedeutung spielt.

Die Alpha-Hydroxysäure ist sehr häufig in Peelings und hilft unreine Haut zu entfernen und neue Hautzellen, an die Hautoberfläche zu gelangen.

In der nachstehenden Tabelle finden Sie alle relevanten Hydroxysäuren im Überblick.

Wenn Sie auf den Link klicken, finden Sie detaillierte Informationen zur gewählte Hydroxysäure:

 

 

Quellen:

  • Plastic and Reconstructive Surgery, April 2005, Seite 1156–1162;
  • Skin Pharmacology and Applied Skin Physiology, Mai/Juni 1999, Seite 111–119;
  • Archives of Dermatologic Research, Juni 1997, Seite 404–409;
  • Dermatologic Surgery, Mai 1998, Seite 573–577;
  • Dermatologic Surgery, Januar 2008, Seite 45–50;
  • Archives of Internal Medicine, Juli 2002, Seite 1531–1532;
  • Annals of Dermatology and Venereology, Januar 2002, Seite 137–142;
  • Archives of Dermatology, November 2000, Seite 1390–1395;
  • Dermatology, 1999, Jg. 199, Nr. 1, Seite 50–53;
  • Toxicology and Applied Pharmacology, Jg. 175, Nr. 1, Seite 76–82.