1 2 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Y Z

Ozonisierte Pflanzenöle in der Kosmetik – Wirkmechanismus, Vorteile und innovative Einsatzmöglichkeiten

Ozonisierte Pflanzenöle, Ozon

Ozonisierte Pflanzenöle – wenn aus einem starken Oxidationsmittel ein intelligenter Wirkstoff wird

Bei kaum einem kosmetischen Wirkstoff löst der Name zunächst so viele Fragezeichen aus wie bei ozonisierten Pflanzenölen. Schließlich verbinden die meisten Menschen Ozon mit Luftverschmutzung, oxidativem Stress oder gesundheitlichen Risiken. Tatsächlich ist gasförmiges Ozon (O₃) in hoher Konzentration ein starkes Oxidationsmittel und kann biologische Gewebe schädigen.

Genau dieser erste Eindruck macht die Technologie jedoch so spannend.
Denn bei der Herstellung von ozonisierten Pflanzenölen wird das gasförmige Ozon nicht als eigentlicher Wirkstoff eingesetzt. Stattdessen reagiert es kontrolliert mit den Doppelbindungen ungesättigter Fettsäuren pflanzlicher Öle. Nach Abschluss der Reaktion ist praktisch kein freies Ozon mehr vorhanden. Stattdessen entstehen stabile Ozonide – spezielle Sauerstoffverbindungen, die als eigentliche funktionelle Bestandteile des Öls dienen. Damit unterscheidet sich ein hochwertig hergestelltes ozonisiertes Öl grundlegend von gasförmigem Ozon.

Gerade diese kontrollierte chemische Umwandlung eröffnet interessante Möglichkeiten für moderne Hautpflegeformulierungen. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die sich mit den antimikrobiellen Eigenschaften, der Unterstützung physiologischer Hautprozesse sowie der Beeinflussung oxidativer Signalwege beschäftigen. Dabei steht heute weniger die direkte Oxidationswirkung im Vordergrund, sondern vielmehr die Fähigkeit, zelluläre Regulationsmechanismen anzustoßen und dadurch die natürliche Hautfunktion zu unterstützen.

Was sind ozonisierte Pflanzenöle?

Pflanzenöle bestehen überwiegend aus Triglyceriden. Die darin enthaltenen Fettsäuren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Anzahl an Doppelbindungen. Besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind beispielsweise Sonnenblumen-, Soja- oder Sesamöl.

Während der Ozonisierung reagiert Ozon gezielt mit diesen Doppelbindungen. Dieser seit Jahrzehnten bekannte chemische Vorgang wird als Criegee-Reaktion bezeichnet.
Sie läuft vereinfacht in drei Schritten ab:
• Anlagerung des Ozonmoleküls an die Doppelbindung
• Bildung eines instabilen Primärozonids
• Umlagerung zum stabilen Sekundärozonid
Diese stabilen Ozonide verbleiben anschließend im Öl und verleihen ihm seine charakteristischen Eigenschaften. Das ursprüngliche Ozon wird dabei vollständig umgesetzt und liegt im Endprodukt nicht mehr als Gas vor.

Warum eignet sich besonders Sonnenblumenöl?
Nicht jedes Pflanzenöl lässt sich gleichermaßen effektiv ozonisieren.
Entscheidend ist die Anzahl ungesättigter Fettsäuren. Je mehr Doppelbindungen vorhanden sind, desto mehr Ozonide können entstehen.
Unter den gängigen Pflanzenölen weist Sonnenblumenöl einen besonders hohen Anteil an Linolsäure auf und besitzt deshalb ein ausgesprochen hohes Ozonisierungspotenzial. Dadurch entstehen hohe Konzentrationen stabiler Ozonide, ohne dass das Öl seine grundsätzliche Hautverträglichkeit verliert.

Qualität entscheidet: Der Peroxidindex

Nicht jedes ozonisierte Öl besitzt automatisch dieselbe Qualität.
Ein wichtiger Qualitätsparameter ist der sogenannte Peroxidindex (PI). Er beschreibt indirekt die Menge der gebildeten Ozonide und damit den Ozonisierungsgrad des Öls.
Ein hoher Peroxidindex bedeutet unter anderem:
• hohe Konzentration stabiler Ozonide
• bessere Langzeitstabilität
• geringere Neigung zur unkontrollierten Oxidation
• reproduzierbare Qualität
Für hochwertige kosmetische Rohstoffe werden heute Peroxidindizes von mehreren tausend mEqO₂/kg erreicht. Gleichzeitig zeigt der Peroxidindex auch, wie stabil das Produkt während Lagerung und Formulierung bleibt. Hoch ozonisierte Pflanzenöle können über lange Zeit gelagert werden und benötigen bei entsprechender Qualität keine Kühlung.

Warum entstehen überhaupt positive Effekte auf der Haut?

Der eigentliche Clou dieser Technologie besteht darin, dass die Ozonide nicht dauerhaft hochreaktive Oxidationsmittel bleiben.
Erst beim Kontakt mit Hautlipiden und der Feuchtigkeit der Haut werden sie langsam umgesetzt. Dabei entstehen in kontrollierter Menge verschiedene reaktive Sauerstoffspezies (Reactive Oxygen Species, ROS) sowie Lipidoxidationsprodukte (LOPS).
Während hohe Mengen freier Radikale schädlich wären, können geringe, kontrollierte Mengen als biologische Signalstoffe wirken. Dieses Phänomen wird auch als Hormesis bezeichnet – ein Reiz ist klein genug, um keine Schäden hervorzurufen, aber ausreichend stark, um körpereigene Schutzmechanismen zu aktivieren.
Genau dieses Prinzip macht hochwertige ozonisierte Pflanzenöle so interessant für kosmetische Anwendungen.

Der Wirkmechanismus – warum kontrollierter oxidativer Stress der Haut helfen kann

Der Begriff oxidativer Stress besitzt in der Kosmetik meist einen negativen Beigeschmack. Schließlich gelten freie Radikale als Mitverursacher der Hautalterung, DNA-Schäden und entzündlicher Prozesse. Moderne Erkenntnisse zeigen jedoch, dass diese Sichtweise zu einfach ist.
Heute weiß man, dass geringe Mengen reaktiver Sauerstoffspezies (Reactive Oxygen Species, ROS) wichtige körpereigene Signalstoffe darstellen. Ohne sie könnten zahlreiche Reparatur- und Regenerationsprozesse überhaupt nicht aktiviert werden.

Genau dieses Prinzip nutzen hochwertige ozonisierte Pflanzenöle.

Von der Oxidation zur Zellkommunikation

Gelangen Ozonide auf die Haut, reagieren sie langsam mit Wasser und Lipiden der Hautoberfläche. Dabei entstehen kontrollierte Mengen verschiedener oxidativer Signalstoffe:
• Reactive Oxygen Species (ROS)
• Lipid Oxidation Products (LOPS)
• geringe Mengen Wasserstoffperoxid
• weitere natürliche Lipidoxidationsprodukte
Diese Stoffe verbleiben nicht lange im Gewebe, sondern wirken vor allem als biologische Botenstoffe. Sie lösen eine kurzfristige Aktivierung verschiedener zellulärer Schutzsysteme aus, ohne dabei dauerhaft oxidativen Stress aufrechtzuerhalten. Entscheidend ist also nicht die Menge der Oxidation, sondern ihre kontrollierte Dosierung.

ROS – der kurzfristige Aktivierungsimpuls

Die zunächst gebildeten ROS aktivieren in Hautzellen den Signalweg NF-κB (Nuclear Factor kappa B).
Dieser Signalweg steuert zahlreiche Prozesse, die für die physiologische Geweberegeneration wichtig sind. Dazu gehören unter anderem:

• Bildung verschiedener Wachstumsfaktoren
• Zellproliferation
• Kommunikation zwischen Immun- und Hautzellen
• Regulation entzündlicher Prozesse

Wichtig ist dabei: Eine kurzfristige Aktivierung von NF-κB bedeutet nicht zwangsläufig eine schädliche Entzündung. Vielmehr handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil der physiologischen Gewebereaktion nach einem kontrollierten Reiz.
LOPS aktivieren den körpereigenen Zellschutz
Noch interessanter ist der zweite Signalweg.
Während ROS nur relativ kurz wirken, entstehen zusätzlich sogenannte Lipid Oxidation Products (LOPS).
Diese Moleküle aktivieren den Transkriptionsfaktor Nrf2, der heute als einer der wichtigsten körpereigenen Regulatoren antioxidativer Schutzmechanismen gilt.
Nach seiner Aktivierung wandert Nrf2 in den Zellkern und stimuliert dort die Bildung verschiedener antioxidativer Enzyme:

• Superoxiddismutase (SOD)
• Katalase (CAT)
• Glutathionperoxidase (GPX)
• Hämoxygenase-1 (HO-1)

Dadurch wird der zuvor ausgelöste oxidative Reiz unmittelbar wieder kontrolliert begrenzt. Die Haut reagiert also nicht mit einer dauerhaften Oxidation, sondern mit einer verstärkten antioxidativen Eigenantwort. Genau hierin liegt einer der spannendsten Aspekte dieser Technologie.

Zwei Signalwege – ein gemeinsames Ziel

Man kann sich den Mechanismus vereinfacht wie eine intelligente Alarmanlage vorstellen.
Der erste Reiz aktiviert kurzfristig die zelluläre Aufmerksamkeit.
Unmittelbar danach startet die Haut ihre eigenen Schutzprogramme.

Das Zusammenspiel aus NF-κB und Nrf2 führt unter anderem zu:
• einer erhöhten Bildung antioxidativer Enzyme
• einer physiologischen Regulation entzündlicher Prozesse
• der Ausschüttung verschiedener Wachstumsfaktoren
• einer verbesserten zellulären Homöostase

Die wissenschaftliche Literatur beschreibt diesen Mechanismus als kontrollierte biologische Antwort auf einen milden oxidativen Stimulus. Ziel ist nicht die Erzeugung oxidativen Stresses, sondern die Aktivierung körpereigener Regulationsmechanismen.

Welche Botenstoffe werden aktiviert?

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurden unter anderem folgende Signalstoffe beschrieben:

Wachstumsfaktoren
• Epidermal Growth Factor (EGF)
• Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)
• Platelet Derived Growth Factor (PDGF)
• Insulin-like Growth Factor (IGF)
• Transforming Growth Factor β (TGF-β)
Antioxidative Enzyme
• Superoxiddismutase
• Katalase
• Glutathionperoxidase
Immunregulierende Zytokine
• IL-1
• IL-6
• IL-8
• IL-10
• TNF
• Interferone

Dabei handelt es sich um körpereigene Signalstoffe, deren Bildung als Teil der physiologischen Zellantwort beschrieben wird. Daraus dürfen jedoch nicht automatisch kosmetische Wirkaussagen oder medizinische Heilversprechen abgeleitet werden.

Warum wirkt Ozon plötzlich positiv?

Diese Frage stellen sich viele Formulierer beim ersten Kontakt mit ozonisierten Pflanzenölen.
Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass nicht gasförmiges Ozon auf die Haut gelangt.
Das Ozon wurde bereits während der Herstellung chemisch vollständig umgesetzt. Im Endprodukt befinden sich überwiegend stabile Ozonide, die ihre gespeicherte Energie erst nach und nach wieder freisetzen.

Man könnte vereinfacht sagen:

Gasförmiges Ozon wirkt wie ein kurzfristig sehr aggressives Oxidationsmittel.
Ozonisierte Pflanzenöle dagegen funktionieren eher wie ein langsam arbeitendes biologisches Signalsystem.

Gerade diese kontrollierte Freisetzung macht hochwertige ozonisierte Pflanzenöle für kosmetische Anwendungen interessant und erklärt, warum sie trotz ihres zunächst ungewöhnlichen Namens zunehmend Beachtung in modernen Hautpflegekonzepten finden.

Vorteile und Nachteile von ozonisierten Pflanzenölen in der Kosmetik
Wie jede innovative Wirkstofftechnologie besitzen auch ozonisierte Pflanzenöle klare Stärken, aber ebenso Grenzen, die Formulierer kennen sollten. Richtig eingesetzt können sie das Wirkstoffportfolio moderner Hautpflege sinnvoll erweitern.

Vorteile von ozonisierten Pflanzenölen

1. Multifunktioneller Wirkansatz
Während viele kosmetische Wirkstoffe nur einen einzelnen biologischen Effekt adressieren, kombinieren ozonisierte Pflanzenöle mehrere Wirkprinzipien gleichzeitig. Die kontrollierte Bildung von ROS und LOPS kann physiologische Signalwege aktivieren, während gleichzeitig die Hautbarriere durch das zugrunde liegende Pflanzenöl gepflegt wird. Dadurch vereinen sie Pflegeeigenschaften mit einem interessanten biologischen Wirkmechanismus.

2. Unterstützung des natürlichen Hautgleichgewichts
Statt ausschließlich antioxidativ zu wirken, regen hochwertige ozonisierte Pflanzenöle die körpereigenen antioxidativen Schutzmechanismen an. Dadurch wird die natürliche Homöostase der Haut unterstützt – ein Ansatz, der sich von klassischen Antioxidantien deutlich unterscheidet.

3. Interessant für unreine Haut
Die wissenschaftliche Literatur beschreibt antimikrobielle Eigenschaften hochwertiger ozonisierter Öle gegenüber verschiedenen Mikroorganismen. Für kosmetische Anwendungen eröffnet dies Potenzial bei Produkten für unreine oder zu Hautunreinheiten neigende Haut. Selbstverständlich dürfen dabei ausschließlich kosmetisch zulässige Aussagen verwendet werden.

4. Gute Formulierbarkeit
Ozonisierte Pflanzenöle lassen sich in zahlreiche galenische Systeme integrieren:
• O/W-Emulsionen
• W/O-Emulsionen
• Oleogele
• Hydrogele
• Balsame
• Salbenähnliche Formulierungen
• Massageöle
• wasserfreie Pflegeprodukte
Dadurch sind sie sowohl für klassische Hautpflege als auch für spezialisierte Pflegekonzepte interessant.

5. Hohe Stabilität hochwertiger Qualitäten
Ein ausreichend hoher Peroxidindex sorgt für eine deutlich bessere Lagerstabilität als häufig angenommen wird. Moderne Herstellungsverfahren erreichen stabile Ozonidstrukturen, die auch über längere Lagerzeiten erhalten bleiben.

Mögliche Nachteile

Eine objektive Bewertung gehört ebenfalls zu einem Fachartikel.

Charakteristischer Eigengeruch
Der wohl größte Nachteil ist der typische ozonartige bzw. leicht stechende Geruch. Dieser kann je nach Ozonisierungsgrad unterschiedlich stark ausgeprägt sein und muss häufig durch eine geeignete Parfümierung oder geschickte Formulierungsstrategie berücksichtigt werden. Diese gewisse, natürliche Ranzigkeit muss in Kauf genommen werden.

Höhere Rohstoffkosten
Die Herstellung hochwertiger ozonisierter Pflanzenöle ist technisch anspruchsvoll und zeitaufwendig. Entsprechend liegen die Rohstoffpreise meist deutlich über denen herkömmlicher Pflanzenöle.

Keine Wunderwaffe
Obwohl zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen interessante biologische Mechanismen beschreiben, handelt es sich weiterhin um kosmetische Rohstoffe. Aussagen zur Behandlung oder Heilung von Erkrankungen sind in kosmetischen Produkten selbstverständlich nicht zulässig.

Formulierungs-Know-how erforderlich
Ein hoher Peroxidindex allein garantiert noch kein gutes Endprodukt. Emulgatorsysteme, Antioxidantien, Verpackung und pH-Wert sollten sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, um eine optimale Stabilität und sensorische Qualität zu erzielen.

Geeignete Einsatzgebiete in der Kosmetik

Aufgrund ihres besonderen Wirkmechanismus bieten sich ozonisierte Pflanzenöle insbesondere für innovative Pflegekonzepte an.

Mögliche Produktideen sind beispielsweise:

Barrier Repair Serum
Ein leichtes Nachtserum zur Unterstützung einer gestressten Hautbarriere, kombiniert mit Ceramiden, Ectoin und Panthenol.

Calming Repair Cream
Eine beruhigende Gesichtscreme für empfindliche Haut mit Beta-Glucan, Haferextrakt, Bisabolol und ozonisiertem Sonnenblumenöl.

SOS Skin Balm
Ein wasserfreier Pflegebalsam für besonders beanspruchte Hautpartien an Händen, Ellenbogen oder Füßen.

After-Sun Recovery Gel-Cream
Kombiniert ozonisierte Pflanzenöle mit Ectoin, Aloe vera, Betaine und niedrigmolekularer Hyaluronsäure zur Pflege sonnengestresster Haut.

Purifying Face Oil
Ein modernes Gesichtsöl für unreine oder fettige Haut in Kombination mit Squalan, Jojobaöl und Bakuchiol.

Lip Repair Balm
Ein regenerierender Lippenbalsam mit Sheabutter, Phytosterolen und ozonisiertem Sonnenblumenöl für trockene und beanspruchte Lippen.

Fazit

Der Begriff Ozon löst zunächst häufig Skepsis aus. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass hochwertige ozonisierte Pflanzenöle nichts mit der direkten Anwendung gasförmigen Ozons gemeinsam haben.

Durch die kontrollierte Umsetzung von Ozon mit ungesättigten Pflanzenölen entstehen stabile Ozonide, die beim Kontakt mit der Haut kontrollierte biologische Signalprozesse auslösen können. Die Aktivierung der NF-κB- und Nrf2-Signalwege sowie die anschließende Stimulation antioxidativer Schutzmechanismen machen diese Technologie zu einem spannenden Ansatz für moderne kosmetische Formulierungen.
Besonders interessant ist dabei der Paradigmenwechsel: Statt ausschließlich freie Radikale zu bekämpfen, nutzt diese Technologie einen milden oxidativen Reiz, um die körpereigenen Schutz- und Regulationsmechanismen der Haut anzusprechen. Dieser hormetische Ansatz gewinnt auch in anderen Bereichen der Dermatologie und Kosmetik zunehmend an Bedeutung.

Für innovative Hautpflegekonzepte bieten hochwertige ozonisierte Pflanzenöle daher eine interessante Ergänzung – vorausgesetzt, sie werden in geeigneten Formulierungen eingesetzt und ihre Möglichkeiten sowie Grenzen werden wissenschaftlich fundiert bewertet.

Sie möchten ein innovatives Hautpflegeprodukt mit ozonisierten Pflanzenölen entwickeln?

Die Entwicklung moderner Kosmetikprodukte erfordert weit mehr als die Auswahl eines interessanten Wirkstoffs. Erst die optimale Kombination aus Wirkstofftechnologie, Galenik, Stabilität, Sensorik und regulatorischer Konformität entscheidet über den späteren Markterfolg.

Cosmacon unterstützt Sie von der ersten Produktidee bis zur marktreifen Formulierung. Ob individuelle Rezepturentwicklung, Wirksamkeitskonzept, Stabilitätsprüfung oder komplette Produktzulassung – wir begleiten Ihr Projekt mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der kosmetischen Produktentwicklung.

Sie möchten lieber direkt mit einem fertigen Produkt starten? Dann bietet Tojo Cosmetics eine große Auswahl innovativer Private-Label-Hautpflegeprodukte, die sich individuell an Ihre Marke anpassen lassen. Viele Formulierungen können bereits ab kleinen Stückzahlen umgesetzt und auf Wunsch mit modernen Wirkstoffen wie ozonisierten Pflanzenölen weiterentwickelt werden.

Sprechen Sie uns an – gemeinsam entwickeln wir Kosmetik, die Wissenschaft und Innovation erfolgreich miteinander verbindet.

Literatur
1. Travagli V, Zanardi I, Valacchi G, Bocci V. Ozone and Ozonated Oils in Skin Diseases: A Review. Mediators of Inflammation. 2010.
https://doi.org/10.1155/2010/610418
2. Bocci V. Ozone: A New Medical Drug. Springer, 2014.
3. Zanardi I et al. Ozone: A multifaceted molecule with unexpected therapeutic activity. Current Medicinal Chemistry. 2016.
4. Martínez-Sánchez G. Scientific rationale for the medical application of ozonized oils. Ozone Therapy Global Journal. 2021.
5. Criegee R. Mechanism of Ozonolysis. Angewandte Chemie International Edition. 1975.
6. Skalska K. et al. Germicidal properties of ozonated sunflower oil. Ozone: Science & Engineering. 2009.
7. Anzolin AP et al. Ozonated oil in wound healing: what has already been proven? Medical Gas Research. 2020.
8. Sivandzade F. et al. NRF2 and NF-κB interplay in cerebrovascular and neurodegenerative disorders. Redox Biology. 2019.
9. Ahmed SMU et al. Nrf2 signalling pathway: pivotal roles in inflammation. Biochimica et Biophysica Acta. 2017.
10. Saha S. et al. An overview of Nrf2 signalling pathway and its role in inflammation. Molecules. 2020.