Die Systempflege beschreibt die Anwendung von Pflegeprodukten in der Kosmetik, die mit ihren jeweiligen Pflegestoffen optimal aufeinander abgestimmt sind. Die erste Systempflege entstand im Jahre 1968 und umfasste damals ein Seifenstück, eine Lotion und Gesichtswasser. Noch heute sind führende Experten der Ansicht, dass die Systempflege wesentlich effektiver ist als die Verwendung von verschiedenen Pflegelinien und individuellen Produkten. Darum gibt es inzwischen auch Systempflege-Reihen für wirklich jedes Hautbild, die speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Haut abgestimmt wurden. Ganz charakteristisch für die Produkte der Systempflege: In ihnen ist meist ein bestimmter Hauptwirkstoff enthalten, der sich quasi wie ein roter Faden durch die ganze Pflegelinie zieht.

 

Welche Produkte gehören zu einer optimalen Systempflege?

Systempflege umfasst verschiedene Schritte: Manchmal handelt es sich dabei um vier, oft aber auch um fünf unterschiedliche Schritte.

An erster Stelle steht immer die Reinigung. Um die Gesichtshaut perfekt zu pflegen und langfristig schön und gesund zu erhalten, sollte sie zweimal täglich, und zwar idealerweise morgens und abends, gründlich, aber dennoch auch schonend gereinigt werden. Schließlich haben Pflegeprodukte nur so die Möglichkeit, ihre Wirkung auch tatsächlich ausreichend zu entfalten. Es muss dabei unbedingt gewährleistet werden, dass keine Schmutzstoffe und/oder Ablagerungen in tiefere Hautregionen vordringen. Hier bietet sich beispielsweise eine dem Hauttyp entsprechende Reinigungsmilch oder ein Reinigungsgel an.

Grundsätzlich erfüllt die Reinigung folgende Funktionen:

  • Sie hinterlässt ein reines und frisches Hautgefühl.
  • Sie bekämpft Unreinheiten und Ablagerungen.
  • Sie entfernt Schadstoffe und Schmutz.
  • Und sie lässt Fette ausfließen.

 

An zweiter Stelle steht der Frischekick. Gesichtswasser oder auch Gesichtstonic erfrischt die Haut und neutralisiert eventuelle Rückstände aus dem Leitungswasser, es stellt den Säureschutzmantel der Haut wieder her und sorgt für einen optimalen ph-Wert.

Nun ist das Hautbild klar und sauber: Es folgt der dritte Schritt, bei dem die Feuchtigkeitsreservoirs der Haut aufgefüllt werden. Außerdem wird in diesem Schritt der Weg in tiefere Hautschichten gebahnt, die Haut wird also sozusagen auf die nachfolgende Pflege vorbereitet. Mit intensiv wirkenden Feuchtigkeitsspendern gelingt dieser Schritt am besten.

Jetzt können ausgesuchte Wirkstoffe ganz gezielt an den Ort des Hautaufbaus transportiert werden. Diese Wirkstoffe richten sich individuell nach dem jeweiligen Hauttyp beziehungsweise nach den Bedürfnissen der Haut. Da die Haut nun sehr aufnahmefähig ist, ziehen die Produkte auch sehr schnell ein.

Diese sogenannte Wirkstoffversorgung an der Hautquelle erfüllt folgende Funktionen der Systempflege:

  • Nachhaltige Tiefenwirkung
  • Konzentrierte Wirkstoffversorgung für unterschiedliche Hautbedürfnisse
  • Aktiver Zell- und Gewebeaufbau

 

Meist werden für diesen Schritt hoch wirksame Seren oder auch Booster verwendet.

Jetzt ist die Haut schon gut versorgt und es folgt der vierte Schritt: die Abschlusspflege, bei der es sich üblicherweise um die Tages- oder Nachtpflege handelt. Sie ist je nach Hautbedürfnis und Produkt so konzipiert, dass sie neben der reinen Schutzfunktion noch einige weitere Wirkstoffe abgibt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Die Abschlusspflege hat also folgende Funktionen in der Systempflege:

  • Sie hinterlässt ein geschmeidiges glattes Hautgefühl.
  • Sie schützt die Haut vor äußeren Einflüssen.
  • Sie versiegelt die Wirkstoffe der vorherigen Schritte.
  • Sie mobilisiert den natürlichen Schutzmantel der Haut.

 

Bildlich ausgedrückt handelt es sich hier um den Bodyguard der Haut.

Nun kann, abgestimmt auf den jeweiligen Hautzustand, noch ein fünfter Schritt mit einem Sonderprodukt hinzukommen. Das kann eine reichhaltige Maske sein, ein Peeling, eine spezielle Augenpflege, ein Sofortlifting oder eine Sonnenpflege.

 

Die vier- oder fünfstufige Systempflege führt zusammengefasst zu folgenden Ergebnissen:

  • Sie sorgt für eine gesteigerte Feuchtigkeitsbindung und eine verbesserte Feuchtigkeitsdurchflutung.
  • Sie gewährleistet einen Abtransport von Schadstoffen und einen erhöhten Hautstoffwechsel.
  • Sie ermöglicht eine stärkere Nährstoffverwertung und eine bessere Eigenmotorik der Haut.

Generell gilt es inzwischen als sehr wichtig, die einzelnen Schritte der Systempflege (Reinigung, Frische, Feuchtigkeit, Tiefe, Abschluss und Sonderpflege) einzuhalten und ausschließlich optimal aufeinander abgestimmte Produkte zu verwenden. Durch die abgestimmte Rohstoff- und Wirkstoffauswahl und die Berücksichtigung des individuellen Hauttyps entsteht eine additive Wirkung, das heißt, die Einzelwirkungen der Produkte können sich gegenseitig summierend verstärken. Aus diesem Grund ist es auch immer besser, wenn alle Produkte der Systempflege aus nur einer einzigen Serie stammen.

 

Systempflege von Cosmacon

Eine gute Systempflege verstärkt die Wirkung der einzelnen Produkte und ist somit immer positiver zu sehen als die Nutzung unterschiedlicher Produkte und Pflegeserien. Wie ein Baukastenprinzip bauen die einzelnen Schritte der Systempflege aufeinander auf und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Gerne entwickelt Cosmacon für Sie eine hochwertige und effektive Systempflege nach Ihren Wünschen. Wie bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen, die optimal zu Ihren Anforderungen passen und den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Bereich der Systempflege entsprechen.